| Literatur |
Alexander Demandt, Das Ende der Weltreiche, München 1997; Herfried Münkler, Imperien. Die Logik der Weltherrschaft – vom Alten Rom bis zu den Vereinigten Staaten, Berlin 2005; Hans-Heinrich Nolte, Imperien. Eine vergleichende Studie (Studien zur Weltgeschichte), Schwalbach/Taunus 2008; Michael Gehler/Robert Rollinger (Hrsg. unter Mitwirkung von Sabine Fick und Simone Pittl), Imperien und Großreiche in der Weltgeschichte. Epochenübergreifende und globalhistorische Vergleiche, 2 Bde., Teil 1, Wiesbaden 2014; John M. MacKenzie (Ed.), The Encyclopedia of Empire 4 Vols, Oxford 2016, Michael Gehler/Robert Rollinger/Julian Degen (eds.), Short-term Empires in World History (Universal- und kulturhistorische Studien/Studies in Universal and Cultural History),, Wiesbaden 2020; Michael Gehler/Robert Rollinger (eds.), Empires to be remembered. Ancient Worlds through Modern Times (Universal- und kulturhistorische Studien/Studies in Universal and Cultural History), Wiesbaden 2022; Michael Gehler/Robert Rollinger/Philipp Strobl (eds.), The End of Empires (Universal- und kulturhistorische Studien/Studies in Universal and Cultural History), Wiesbaden 2022. |
| Bemerkung |
Arbeitsplan: Einführung: Großreiche und Imperien – Begrifflichkeiten und Fragestellungen Die Neuassyrer – der lange Weg zum Weltreich (935-610 v. Chr.) Die Neubabylonier – Großreich der spätbabylonischen Zeit (626 bis 539 v. Chr.) Die Perser – das Großreich von den Achämeniden (550 bis 330 v. Chr.) zu den Sassaniden (ca. 224 bis 651 n. Chr.). Alexander der Große – Makedonier, Hegemon des Korinthischen Bundes (336-323 v. Chr.) und die Diadochen als konkurrierende Territorialstaaten (323-277 v. Chr.) Das römische Reich – das „klassische Imperium“ (753 v. Chr.-117 n. Chr.) Der Untergang Westroms im Zeichen der „Völkerwanderung“? – Hunnen, Ost-, Westgoten und Vandalen (~ 400-476 n. Chr.) Das Oströmische Reich – Justinians Nachfolgeimperium (395-1453 n. Chr.) |
| Lerninhalte |
Die Beschäftigung mit Imperien und Reichen hat in den letzten beiden Jahrzehnten eine merkliche Konjunktur erfahren. Im Rahmen dieser Hauptvorlesung werden verschiedene imperiale Ordnungen und hegemoniale Reichsbildungen der Antiken Geschichte vergleichend präsentiert hinsichtlich ihrer Realgeschichte (Entstehung; Struktur, Ausdehnung, Reaktionen, Erosion und Zerfall). So werden präsentiert die Neuassyrer mit ihrem langen Weg zum Weltreich (935-610 v. Chr.), das Großreich der spätbabylonischen Zeit (626 bis 539 v. Chr.), die Perser – das Großreich von den Achämeniden (550 bis 330 v. Chr.) zu den Sassaniden (ca. 224 bis 651 n. Chr.), Alexander der Große – Makedonier, Hegemon des Korinthischen Bundes (336-323 v. Chr.), die Diadochen als konkurrierende Territorialstaaten (323-277 v. Chr.) und das Römische Reich als das „klassische Imperium“ (753 v. Chr.-117 n. Chr.), der Untergang Westroms im Zeichen der „Völkerwanderung“? – Hunnen, Ost-, Westgoten und Vandalen (~ 400-476 n. Chr.) sowie das Oströmische Reich – Justinians Nachfolgeimperium (395-1453 n. Chr.). |