Das Seminar vermittelt Grundlagen, Herausforderungen und Praxiswerkzeuge der Finanzierungslogik im Kulturbetrieb. Im Zentrum stehen sowohl die Analyse bestehender Förderlandschaften (kommunal, landesweit, bundesweit, EU, privatwirtschaftlich, Stiftungen) als auch aktuelle kulturpolitische Debatten, die die Rahmenbedingungen von Kulturfinanzierung prägen. Dazu zählen Fragen zu fair payment, Arbeits- und Produktionsbedingungen im Kulturbereich sowie die strukturelle Unterfinanzierung institutioneller Kulturakteur*innen und freien Szenen. Neben kulturpolitisch-analytischen Perspektiven werden auch operative, praxisnahe Fähigkeiten fokussiert: Kostenkalkulation, Finanzplanung, Mittelbeantragung, Verwendungsnachweis, etc.. Bestandteil ist auch das Kennenlernen typischer Stolpersteine und Kniffs des Finanzmanagements, etwa die Abgrenzung von projektbezogener und institutioneller Förderung, der Umgang mit Overheads oder Fragen der Kofinanzierungslogik. Technische Ausstattung der Teilnehmenden: Laptop wäre gut, zur Not Tablet MS Excel, oder andere Formate wie z.B. Libre Office, lässt sich auch als Excel abspeichern (darauf achten, dass die Formatierung bestehen bleibt.) Möglich auch Google Sheets oder Äquivalente von Proton etc.? Notizbuch (Papier) Din A6 oder Dina A5 Als ein erster aber womöglich noch veränderbarer Einblick in Struktur & Zeitplan des Seminars:
13. April #1 Einführung, Überblick, Methodik 20. April #2 Was ist Kulturförderung, was sind Besonderheiten? Erste Begriffe und Diskursfelder 27. April #3 Praxis-Schritt I : Einstieg Projekt-Kalkulation, 4. Mai #4 Förderlandschaft I 11. Mai #5 Praxis-Schritt II 18. Mai #6 Debatte Kulturförderung I 1. Juni #7 Praxis-Schritt III 8. Juni #8 Förderlandschaft II 15. Juni #9 Praxis-Schritt IV 22. Juni #10 Debatte Kulturförderung II 29. Juni #11 Praxis-Schritt V 6. Juli #12 Debatte Kulturförderung III 13. Juli #13 Liegen gebliebenes, Rückblick & Abschluss |