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Kulturfinanzmanagement. Förderlandschaften, Finanzierungslogiken und Strategien im Kulturbereich - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 1705 Kurztext
Semester SoSe 2026 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus i.d.R. jedes 3. Semester Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits Anmeldung Anmeldepflicht
Hyperlink   Evaluation Ja - Präsenzveranstaltung
Sprache deutsch
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Mo. 12:00 bis 14:00 c.t. wöchentlich Hs 27 / Ackerpferdestall - KC.27.1.03 (großer Seminarraum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Gad, Daniel, Dr. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
xMKV-32 xMastermodul 3 Kulturmarketing, TM 2: Theorie und Praxis des Kulturmarketing und der Kultur-PR 2
xMKV-31 xMastermodul 3 Kulturmarketing, TM 1: Theorie und Praxis des Kulturmarketing und der Kultur-PR 1
MKKTKV-11 MM KP, TM: Cultural Policy, Konzeptionen von Kulturpolitik
MKKT-SB212 M2.1 KP, TM: Transformative Kulturpolitik
0ERA-3LP Veranstaltungen mit 3 Credits f. ausl. Programmstud. (ERASMUS)
MKKT-SB231 M2.3 KM, TM: Theorie und Praxis des Kulturmanagements
0ERA-4LP Veranstaltungen mit 4 Credits f. ausl. Programmstud. (ERASMUS)
KKPO-KumB Kulturmachen als Beruf
KKPO-KM KKP AM KP(i)/KM, TM: Kulturmanagement
KPO-AMKM1 Kulturmanagement, TM 1: Theorie des Kulturmanagements, Grundlagen des Kulturmarketings, Grundlagen der Kultur-PR
KPO-AMKM2 Kulturmanagement, TM 2: Projektmanagement im Kulturbereich, Kulturbetriebswirtschaftslehre, Kulturwirtschaft und Kulturtourismus
MKKT-SB232 M2.3 KM, TM: Cultural Entrepreneurship und Cultural Leadership
KPO-AMKV2 Kulturvermittlung, TM 2: Kulturvermittlung in den Künsten, Kulturbesucherforschung und Evaluation von Kulturvermittlungsprozessen
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Kulturpolitik
Inhalt
Literatur

- Heister,Tsikens (2023): Finanzmanagement in Sozial-, Gesundheits- und Kultureinrichtungen : Eine Einführung
- verdi: https://kultur-finanzieren.de/
- Statistisches Bundesamt: Kulturfinanzbericht 2024 https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Kultur/Publikationen/_publikationen-innen-kulturfinanzbericht.html 

- Deutscher Budestag (2007) Kultur in Deutschland. Schlussbericht der Enquete-Kommission

- Crückeberg et.al (2024) Handbuch Kulturpolitik

 

Bemerkung

Studienleistung: regelmäßige Teilnahme und Übernahme einzelner Aufgaben zu den Sitzungen

Prüfungsleistung/Modulabschluss: Hausarbeit, wiss. Essay oder ein wissenschaftlich motiviertes Audioformat

Hinweise zum Modulabschluss als wissenschaftlicher Audio-File:
Ausgangspunkt ist die klassische wissenschaftliche Hausarbeit (BA 12 Seiten, MA 15 Seiten) mit einer klaren Fragestellung, bzw. einer These, einem Gegenstand und der Einbettung von Quellen (vornehmlich wissenschaftliche, mindestens 3 bei BA und 5 bei MA).
Ansatz ist hier, den Modulabschluss anstelle textbasiert audiobasiert zu machen.
Ob als wissenschaftliches Audio-Feature, als wissenschaftlicher Audio-Walk oder als erste Ausgabe eines fiktiven wissenschaftlichen Podcasts oder in einem weiteren Format ist freigestellt und soll durchaus auch experimentell herausgefunden werden.
Wichtig ist, dass es um ein wissenschaftliches Format, weniger, also nicht alleinig um ein künstlerisches oder journalistisches Format geht, obgleich Mischformen auch denkbar sein sollten.
Bestandteil dessen ist eine klare wissenschaftliche Fragestellung, die sich durch das gesamte Produkt hindurchzieht und die Nutzung von mindestes drei unterschiedlichen wissenschaftlichen Quellen. Teil können hier auch selbst geführte wissenschaftliche Interviews sein.
Es kann (kein Muss!) durchaus auch konzeptionell weitergedacht werden, ein Format zu wählen, welches am Ende auch weiterverwertet werden könnte, etwa im Programm von Radio Tonkuhle.
Ob es Sinn macht, ein (minimales und maximales) Minuten-Äquivalent zur Seitenzahl der Hausarbeiten zu setzen, muss noch herausgefunden werden. Womöglich ist das aber abhängig von der Untersuchung. Minimale zeitliche Länge wären 9 Minuten, maximal 30 Minuten.
Der Workload muss grundlegend gut im Blick behalten werden. Obgleich es durchaus zu empfehlen sein könnte, dass einzelne Zusatzarbeiten als Teil der Lernerfahrung in Kauf genommen werden - ob nun bei der Recherche-Klärung, welches Audioformat als passendes ausgewählt wird, der nötigen technischen Fähigkeiten, die man sich unter Umständen noch aneignen muss, oder anderen produktionsbedingten Herausforderungen.
Das Ergebnis muss von Qualität sein, so wie äquivalent bei einer Hausarbeit Aspekte wie grammatikalische und orthographische Korrekheit, Lesefluss oder Stringenz und Layout Teil der Bewertung sein müssen.
Wichtig ist aufgrund der aktuellen Experimentierphase eine enge Absprache mit mir.
Daniel Gad, 17.12.25

 

 

Lerninhalte

Das Seminar vermittelt Grundlagen, Herausforderungen und Praxiswerkzeuge der Finanzierungslogik im Kulturbetrieb. Im Zentrum stehen sowohl die Analyse bestehender Förderlandschaften (kommunal, landesweit, bundesweit, EU, privatwirtschaftlich, Stiftungen) als auch aktuelle kulturpolitische Debatten, die die Rahmenbedingungen von Kulturfinanzierung prägen. Dazu zählen Fragen zu fair payment, Arbeits- und Produktionsbedingungen im Kulturbereich sowie die strukturelle Unterfinanzierung institutioneller Kulturakteur*innen und freien Szenen. 
Neben kulturpolitisch-analytischen Perspektiven werden auch operative, praxisnahe Fähigkeiten fokussiert: Kostenkalkulation, Finanzplanung, Mittelbeantragung, Verwendungsnachweis, etc.. Bestandteil ist auch das Kennenlernen typischer Stolpersteine und Kniffs des Finanzmanagements, etwa die Abgrenzung von projektbezogener und institutioneller Förderung, der Umgang mit Overheads oder Fragen der Kofinanzierungslogik.

Technische Ausstattung der Teilnehmenden: Laptop wäre gut, zur Not Tablet MS Excel, oder andere Formate wie z.B. Libre Office, lässt sich auch als Excel abspeichern (darauf achten, dass die Formatierung bestehen bleibt.) Möglich auch Google Sheets oder Äquivalente von Proton etc.? Notizbuch (Papier) Din A6 oder Dina A5

Als ein erster aber womöglich noch veränderbarer Einblick in Struktur & Zeitplan des Seminars:

13. April #1 Einführung, Überblick, Methodik

20. April #2 Was ist Kulturförderung, was sind Besonderheiten? Erste Begriffe und Diskursfelder

27. April #3 Praxis-Schritt I : Einstieg Projekt-Kalkulation,

4. Mai #4 Förderlandschaft I

11. Mai #5 Praxis-Schritt II

18. Mai #6 Debatte Kulturförderung I

1. Juni #7 Praxis-Schritt III

8. Juni #8 Förderlandschaft II

15. Juni #9 Praxis-Schritt IV

22. Juni #10 Debatte Kulturförderung II

29. Juni #11 Praxis-Schritt V

6. Juli #12 Debatte Kulturförderung III

13. Juli #13 Liegen gebliebenes, Rückblick & Abschluss

 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:
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