| Literatur |
• Bunz, Mercedes: Nachdenken über generatives Schreiben. In: TEXT & KRITIK. Das Subjekt des Schreibens. Über Große Sprachmodelle. Sonderband. 2024. S. 71 – 80;
• Catani, Stephanie (Hg.): Handbuch Künstliche Intelligenz und die Künste. Berlin [u.a.]: De Gruyter 2023;
• Hayles, Katherine: Inside the Mind of an AI: Materiality and the Crisis of Representation. In: New Literary History, 54(1) 2022. |
| Lerninhalte |
Wie verändert sich Schreiben, wenn Texte nicht mehr nur von Menschen, sondern zunehmend automatisiert produziert werden? Im Seminar setzen wir uns mit den Mechanismen der maschinellen Sprachproduktion auseinander – von frühen algorithmischen Textverfahren bis hin zu heutigen Large Language Models (LLMs). Wir diskutieren grundlegende Theorien zur Schriftlichkeit, Autor:innenschaft und der Bedeutung von Schreiben als Kulturtechnik vor dem Hintergrund automatisierter Textgenerierung. Grundlage bilden literaturtheoretische Positionen, ebenso die Frage welche literaturwissenschaftlichen Ausrichtungen notwendig sind, um auf jene Entwicklungen im (literarischen) Schreiben zu reagieren. Welche Rolle spielt Originalität, wenn Maschinen Inhalte remixen? Wie verändert sich die Relevanz und Wirksamkeit eigener Textproduktion und der eigenen literarischen Stimme in einem von KI durchdrungenen Schreibraum? Ziel ist es, ein kritisches Verständnis für die technologischen, philosophischen und kulturellen Implikationen der automatisierten Sprachproduktion zu entwickeln. Das Seminar findet im Rahmen des Projekts "AI-Writing-Lab" zusammen mit Jonas Galm (Autor und stud. Hilfskraft AI-Writing-Lab) statt. |