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DON'T TRY TO CREATE AND ANALYZE AT THE SAME TIME. THEY'RE DIFFERENT PROCESSES. (Sister Coreta Kent)
Im Modul zum Thema Performatives Erzählen werden wir improvisierend Texte entwickeln und uns dabei an biografischen Spuren 'bedienen': Wo warst du z.B. an Silvester in den Jahren seit du 11 bist? Welche Streitsituation bleibt dir im Gedächtnis, weil du sehr aufgebracht warst? Die Frage, wie unsere Erinnerung mit unseren Gefühlen verknüpft ist, wird durch assoziatives Erzählen untersucht. Welchen Moment von Zufriedenheit, Verwirrung, Krise oder Neuanfang hast du noch sehr präsent? Hinzu kommen unscharfe Erinnerungen, was verschwimmt, was kriegst du nicht mehr rekonstruiert? Dort kann immer auch Fiktion beginnen: Wir erinnern uns und erzählen das Erlebte dann, wie wir es gern erzählen wollen, oder eben so, dass es eine 'spektakulärere' Story wird. Wann wir etwas erfinden und wann wir eine 'echte' Erinnerung heranziehen, werden wir in dieser Grundlagen-Übung nicht verraten. Die Übergänge sind fließend. |