Frauen prägten die künstlerische Strömung des Dadaismus in verschiedenen Sparten: Als bildende Künstlerinnen, Performerinnen, Literatinnen, Tänzerinnen, Musikerinnen oder Verlegerinnen gestalteten sie die schillernde Bewegung Dada – häufig auch spartenübergreifend und intermedial.
Nichtsdestotrotz ist ihr Wirken – gerade im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen - in der Kunstgeschichtsschreibung lange weniger präsent gewesen oder völlig in Vergessenheit geraten.
Im Seminar beschäftigen wir uns vor diesem Hintergrund mit verschiedenen Vertreterinnen des Dadaismus – heute sehr bekannten und fast vergessenen gleichermaßen – und werfen einen Blick auf die Zentren des internationalen Dada in Berlin, New York, Zürich und Paris. Ein thematischer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Verhandeln von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen, sowohl innerhalb von Dada als auch in künstlerischen Positionen. |