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Bildungskonzepte werden in ihren gesellschaftlichen Rahmungen, historischen Dimensionen, emanzipatorischen Implikationen und geschlechtlichen Konstruktionen vorgestellt und analysiert. Dies erfolgt ausgehend vom Bildungsideal der Aufklärung im 18. Jahrhundert (Kant, Rousseau), über reformpädagogische Ansätze (Pestalozzi, Fröbel) und über Mädchen- und Frauenbildung im Kontext der entstehenden Frauenbewegung im 19. Jahrhundert (u.a. Henriette Schrader-Breymann, Auguste Schmidt, Helene Lange). Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis von Bildung, Geschlecht und Emanzipation in ihren ideengeschichtlichen Traditionen und gesellschaftlichen Verschränkungen zu erlangen, um die Potenziale für aktuelle und zukünftige pädagogische Prozesse ausloten zu können. Die Lehrveranstaltung setzt ein Interesse an der (Geschlechter-)Geschichte der Pädagogik und die Bereitschaft zum Studium von Originaltexten voraus, die digital bereitgestellt werden.
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