| Lerninhalte |
In dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns mit sogenannten „Klassikern“ der Erziehungswissenschaft (Tenorth 2003, Horn/Ritzi 2003). Dabei stellen wir uns folgende Fragen: welche Rolle spielen die eingespielten „Klassiker“ für das Selbstverständnis der Erziehungswissenschaft? Was macht einen Text zum „Klassiker“, wer entscheidet dieses und wie wird in der Regel über sie geschrieben? Zugleich befassen wir uns mit alternativen Zugängen, die nicht immer die gleichen männlichen Personen (z.B. Rousseau oder Humboldt) und deren Texte in den Blick nehmen, sondern jenseits des Mainstream andere Impulsgeber*innen und Denker*innen für das Nachdenken über Erziehung und Bildung in die Sichtbarkeit bringen (Baader/Kleinau 2025). Damit wird auch die spannende Frage aufgeworfen, ob diese anderen Zugänge mit anderen Themen und Sichtweisen auf Erziehung und Bildung und deren Institutionen verbunden sind.
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