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In dieser Übung begeben wir uns in teilnehmender Beobachtung ins Feld und besuchen Einkaufzentren, Einkaufspassagen, Einzelhandelsgeschäfte, Flohmärkte, und Verkäuferinnen auf Ebay Marketplace, um Wareninszenierungen, Dingkultur, Materialästhetik und das Konsumieren als kulturelle Alltagspraxis zu durchdringen. Im Zentrum stehen die Fragen, welche nicht-ökonomischen Dimensionen wie Wissensgenerierung, Subjektivierungspraktiken sowie Zeitvertreib mit den ökonomischen Transaktionen verbunden werden und welche Hybridisierung von digitalen und analogen Räumen an gegenwärtigen Orten des Konsums stattfinden. Ziel der Übung ist es, ethnographische Forschungsweisen anzuwenden und theoretisch zu reflektieren sowie Atmosphären und Situationen der Warenwelt in kulturanalytischen Dichten Beschreibungen erfahrbar zu machen. Neben dem Verfassen von Texten stehen auch audiovisuelle Forschungsmethoden wie akustische Feldnotizen, Soundscapes, Video- und Bildmaterial und die Methode des „Cultural Mapping“ im Fokus. |