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In diesem Smeinar wollen wir uns mit verschiedenen ontologischen Ansätzen für gemeinsames bzw. kollektives Handeln auseinandersetzen. Spielarten dieser Handlungsart finden sich bereits bei Handlungen, die von nur zwei Personen ausgeführt werden, wie das gemeinsame Spazierengehen. Die philosophische Auseinandersetzung geht jedoch über eher einfache Arten gemeinsamen Handelns hinaus. Inwiefern Gruppen in diversen Größen gemeinsam handeln (können) und ob die Handlungen solcher Gruppen mehr ist, als die Summe ihrer Einzelhandlungen, soll unter Anderem Gegenstand unserer Auseinandersetzung sein. Zudem interessiert, inwiefern kollektive Gebilde wie bspw. Firmen, soziale Gruppen oder gar Staaten kollektive Akteure "in their own right" sein könnten. Neben unterschiedlichen Ansätzen werden wir auch Kritiker_innen solcher Ansätze zu Wort kommen lassen und die praktischen Implikationen solcher Ansätze diskutieren.
Dem Seminar liegen verschiedene Texte zugrunde, die zu Beginn des Semesters auf einem Syllabus vorgestellt werden und dann im Lernweb zugängich sind. Auf dem Syllabus finden sich dann auch alle Inhalte zu Prüfungs- und Studienleistungen. |