Wenn Sie diesen Text sehen, ist auf ihrem Gerät noch nicht das neue Layout geladen worden. Bitte laden Sie diese Seite neu (ggf. mit gedrückter 'Shift'- oder 'Alt'-Taste) oder in einem 'privaten Fenster'.
Weitere Hinweise unter https://www.uni-hildesheim.de/wiki/lsf/faq/fehler.im.layout.

Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Startseite    Anmelden     

Music and Orientalism - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 2134 Kurztext
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus i.d.R. jedes Semester Studienjahr / Zielgruppe Bachelor-Studierende (für Master-Studierende geöffnet)
Credits
Hyperlink   Evaluation Ja - Präsenzveranstaltung
Sprache englisch
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Do. 14:00 bis 16:00 wöchentlich 23.10.2025 bis 05.02.2026  Hs 27 / Ackerpferdestall - KC.27.1.01 (Musik - kleiner Seminarraum) Raumplan        
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Fr. 11:00 bis 18:00 Einzeltermin am 21.11.2025 Hs 27 / Ackerpferdestall - KC.27.0.01 (Musik - Seminarraum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Ajotikar, Rasika, Professorin Dr. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
0ERA-4LP Veranstaltungen mit 4 Credits f. ausl. Programmstud. (ERASMUS)
BKMU-AM12 Aufbaumodul: Musik in Wiss. u. Praxis, TM: Systematische Musikwissenschaft, Musikethnologie
KMu-ForFT1 Vertiefende Themen aus den Gebieten der historischen oder systematischen Musikwissenschaft oder der Musikethnologie
KTTP-TMDGT Zeitgen PuD, Seminar / Vorlesung: Transdisziplinäre Einführung in die Theorien und Methoden von Diversität, Globalität und Transkulturalität
KTTP-MDGT Zeitgen PuD, Seminar: Praktische künstlerische u/o kulturpolitische Anwendung und Reflexion der Methoden von Diversität, Globalität und Transkulturalität
KTTP-KpkP3 Zeitgen PuD, Übung / Seminar / Exkursion: Kulturpolitisches und/oder künstlerisches Projekt
KTTP-KpkP4 Nur StO 21.02.23 TD Übung / Exkursion: Kulturpolitisches und/oder künstlerisches Projekt
MKGT-Mu231 SB 2, Teilmodul 2.3.1: Formen musikalischer Praktiken
MKMU-S31a1 Studienbereich 3: Modul 1a, TM 1: Geschichte/Theorie der Inszenierung bzw. Vermittlung von Musik
KMu-ForF23 TM 2 (+3): LV nach Wahl zu Themen wie z.B. populäre Musik, szenische Musik, Neue Musik, ...
BLMU-BM33 Basismodul 3: Musikwissenschaft 2, TM 3: Ausgewählte Felder der Systematischen Musikwissenschaft
BLMU-BM32 Basismodul 3: Musikwissenschaft 2, TM 2: Systematische Musikwissenschaft
MLMU-MM21 Mastermodul 2/4, TM 1: Seminar: Historische / Systematische Musikwissenschaft
KWPK-AM3 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 3: Kulturgeschichte / Populäre Kultur / Kulturphilosophie
3MMu-SB311 Mus Transformationen KuG, Musik TM: Vorlesung/ Seminar
3MMu-SB321 Mus Vermittlung KuG, Musik TM: Vorlesung/ Seminar
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Musik und Musikwiss.
Inhalt
Lerninhalte

(Deutsch below)

What is the Orient—people, cultures, nations, music? From whose vantage is it produced? This course investigates how music has mediated encounters between the “West” (the Occident) and the “East” (the Orient), revealing the complex entanglement of ideology, capital, sound, power, and identity. We will trace the history of the term Orientalism—from its early philological and Indological roots to Edward Said’s seminal critique. The course examines different schools of Orientalism, particularly British and German, and how they imagined “Eastern” worlds through music. Special attention will be given to the influence of German Indology on German Romanticism, British imperial culture, and Indian anti-colonial cultural politics. The course also considers Balkanisation as both a geopolitical and sonic process within Orientalist discourse. We will explore how, in today’s global music markets, artists from formerly colonized or marginalized regions are often compelled to self-Orientalise—reproducing or adapting versions of their cultural identity that conform to Western expectations of “authentic” otherness or to established tropes of the familiar “East,” often without space for critical negotiation or reinterpretation. Themes of exoticism, essentialism, racism, decolonization, ethics, and cultural appropriation will be analyzed through readings, listening sessions, and critical discussion. Drawing on postcolonial theory, ethnomusicology, and global cultural history, the course situates music within broader debates about empire, identity, and representation. By the end, participants will critically assess how Orientalism and its legacies continue to shape today’s musical and cultural imagination in Europe and beyond.

 

Was ist der Orient – Menschen, Kulturen, Nationen, Musik? Aus welcher Perspektive wird er produziert? Dieser Kurs untersucht, wie Musik die Begegnung zwischen dem „Westen“ (dem Okzident) und dem „Osten“ (dem Orient) vermittelt hat und dabei die komplexe Verflechtung von Ideologie, Kapital, Klang, Macht und Identität offenlegt. Wir werden die Geschichte des Begriffs Orientalismus nachzeichnen – von seinen frühen philologischen und indologischen Wurzeln bis zu Edward Saids bahnbrechender Kritik. Der Kurs beleuchtet verschiedene Strömungen des Orientalismus, insbesondere die britische und die deutsche, und analysiert, wie sie „östliche“ Welten musikalisch imaginiert haben. Besonderes Augenmerk gilt dem Einfluss der deutschen Indologie auf die deutsche Romantik, der britischen imperialen Kultur sowie den indischen antikolonialen Kulturpolitiken. Der Kurs berücksichtigt außerdem die Balkanisierung als geopolitischen und klanglichen Prozess innerhalb des orientalistischen Diskurses. Wir werden untersuchen, wie Künstlerinnen und Künstler aus ehemals kolonisierten oder marginalisierten Regionen auf den heutigen globalen Musikmärkten häufig dazu gedrängt werden, sich selbst zu orientalisieren – also Versionen ihrer kulturellen Identität zu reproduzieren oder anzupassen, die westlichen Erwartungen von „authentischer“ Andersartigkeit oder etablierten Tropen des vertrauten „Ostens“ entsprechen, oft ohne Raum für kritische Auseinandersetzung oder Neubewertung. Themen wie Exotismus, Essentialismus, Rassismus, Dekolonisierung, Ethik und kulturelle Aneignung werden anhand von Lektüren, Hörbeispielen und kritischen Diskussionen analysiert. Aufbauend auf postkolonialer Theorie, Ethnomusikologie und globaler Kulturgeschichte verortet der Kurs Musik in größeren Debatten über Imperium, Identität und Repräsentation. Am Ende werden die Teilnehmenden kritisch beurteilen, wie Orientalismus und seine Nachwirkungen die heutige musikalische und kulturelle Imagination in Europa und darüber hinaus weiterhin prägen.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2025/26 gefunden:
Impressum      Datenschutzerklärung     Datenschutz      Datenschutzerklärung     Erklärung zur Barrierefreiheit