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Über Gebär- und Zeugungsstreiks. Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 0454 Kurztext
Semester SoSe 2019 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 30 Max. Teilnehmer/-innen 30
Rhythmus i.d.R. jedes 2. Semester Studienjahr / Zielgruppe
Credits Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(Fachsemesterpriorität) (?)
Hyperlink   Evaluation Ja (als gesamte Veranstaltung - Papier)
Anmeldefristen Anmeldung (Einzelvergabe) 12.03.2019 - 03.04.2019 23:59:59

Anmeldepflicht
Anmeldung zweite Runde (Einzelvergabe) 04.04.2019 16:00:00 - 05.04.2019 12:00:00

Anmeldepflicht
Abmeldung bis Ende VL-Zeit 04.04.2019 16:00:00 - 31.07.2019

Anmeldepflicht
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Di. 12:00 bis 14:00 c.t. wöchentlich Forum - N 009 (Seminarraum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Wehren, Sylvia, Dr. verantwortlich und durchführend
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Master M.A. Erziehungswissensch.
Master M.A. Sozial-/Org.päd.
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
MEW-M5a Modul 5a: Pädagogik der Kindheit Vertiefung I (Wahlpflicht je nach Schwerpunkt)
MEW-M10 Modul 10: Aktuelle Debatten in der Erziehungswissenschaft
MSOP-M52 Modul 5 Bild. u. Erz. Gesch. u. Organ., TM 2: Ausgewählte pädagogische Forschungsfelder (insbes. diversity education und international vergleichende Bildungsforschung)
Zuordnung zu Einrichtungen
Abt. Allgemeine Erziehungswiss.
Inhalt
Literatur

Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

Lerninhalte

Ob als literarische oder philosophische Idee, heimliche Praxis, politisches Kampfmittel oder als öffentliche Unterstellung – Gebär- und Zeugungsstreiks, darüber hinaus antinatalistische Konzepte, gehören in vielerlei Gestalt zur menschlichen Historie. Bspw. diente im antiken Lustspiel Lysistrata des Dichters Aristophanes die Verschwörung – sich ihren Männern dauerhaft sexuell zu entsagen – den Frauen von Athen und Sparta, dem Ziel den Frieden zwischen den Staaten zu erzwingen. Aus dem  17. Jahrhundert ist von südamerikanischen Sklaven der kollektive Verzehr einer bestimmten Pflanze überliefert, die verhindern sollte, dass Nachkommen in holländischer Sklaverei geboren werden. Aus der deutschen und französischen  Arbeiterbewegung ist daneben bekannt, dass AktivistInnen Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. öffentlich zum Gebärstreik aufriefen. Dieser wird auch aktuell – im Angesicht niedriger Geburtenniveaus – seit einigen Jahren Akademikerinnen  unterstellt und über deutsche Männer wurde Anfang des Jahrtausends intensiver, ausgelöst durch das Buch „Der Zeugungsstreik – Warum die Kinderfrage Männersache ist“ (Dinklage 2005), diskutiert.

Das Seminar wird sich exemplarisch in  bildungshistorischer und -politischer Perspektive mit ausgewählten erziehungswissenschaftlich relevanten Positionen zu Gebär- und Zeugungsstreiks beschäftigen, um auf diese Weise den gesellschaftlichen Bedingungen von Erziehung und Bildung  im Konnex von Pädagogischem und Politischem nachzugehen.

 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20
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