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Geschichte und Gegenwart der Europäischen Union im Kontext der Imperiendebatte - Einzelansicht


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Grunddaten

Titel Geschichte und Gegenwart der Europäischen Union im Kontext der Imperiendebatte Antragsdatum
Titel (englisch) Personenmonate
Laufzeit von 01.09.2016 freigegeben J
Laufzeit bis 01.09.2019 Hyperlink
Bewilligungsdatum Projektart Forschungsprojekt
Kostenträgernummer Änderungsdatum 04.09.2019 12:55:58

Inhalt

Beschreibung

Das Institut für Geschichte der Universität Hildesheim hat den Schwerpunkt auf „Vergleichende neuere und neueste europäische Geschichte“ gelegt. Die Lehrangebote waren auf Ideen- und Institutionengeschichte  ausgerichtet. Das neue Motto der universitären Lehre für 2016-2019 lautet „Geschichte und Gegenwart der EU im Kontext der Imperiendebatte“. Dabei geht es um die Frage, ob die EU ein postmodernes und postnationales Imperium sui generis sein könnte. In der Methodik des Vergleichs mit neuzeitlichen Imperien (Heiliges Römisches Reich, Zarenreich, Osmanisches Reich) und Imperien der Zeitgeschichte (faschistisches Italien, „Dritte Reich“, UdSSR) ist die EU kein Imperium im klassisch-traditionellen Sinne. Es handelte sich bei der EWG und EG um eine Regionalmacht mit hegemonialen Zügen und bei ihrer Fortentwicklung zur EU um eine globale Hegemonialmacht mit postmodernen Zügen. Basierend auf Forschung und unter Nutzung moderner Lehr- und Lernmethoden wird die Vermittlung europäischer Geschichte am Beispiel der EU auf die Empire-Debatte ausgeweitet. Ergänzend zur Hauptvorlesung und zum Seminar wird als Zusatzprogramm die mit Videofilmen aufgezeichnete öffentliche Vortragsreihe „Europagespräche“ unter Beteiligung von internationalen wissenschaftlichen Experten, Praktikern und Zeitzeugen mit neuen Analyse- und Interpretationsmethoden (Internet, E-Learning, Learnweb) angeboten. Neuerdings werden neben den Studierenden und der Bürgergesellschaft auch Lehrkräfte von Hildesheimer Schulen sowie Schüler/innen im Rahmen einer neuen Kooperation mit dem Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) und dem neu zu errichtenden Weiterbildungscampus der Universität Hildesheim als Zielgruppe einbezogen. Die Erkenntnisse dieses Vorhabens fließen in den European Navigator (ENA) des CVCE  und des HISTCOMM 3-Projekts zur Darstellung der Geschichte der EU-Kommission ein. Zur Horizonterweiterung trugen auch eine Konferenz zum neuen Thema „Aspekte und Dimensionen zur Weltgesellschaft“ sowie ein internationales Symposion zum "Ende von Großreichen und Imperien der Weltgeschichte" bei.


Zuordnung zu Einrichtungen

FB 1 - Erziehungs- und Sozialwissenschaften
Inst. für Geschichte (Leitung)

Autoren/Betreuer (intern)

Gehler, Michael, Professor Dr. phil. habil.   (Leitung)   

Förderdaten

Geldgeber/-in Förderprogramm Fkennziffer Freitext Fördersumme Einheit Laufzeit von Laufzeit bis
Europäische Union 50.000,00 EUR

Strukturbaum
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