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"Herbst des Mittelalters"?: Das 15. und 16. Jahrhundert als Übergangszeit - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 13741 Kurztext
Semester WiSe 2021/22 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 30 Max. Teilnehmer/-innen 35
Rhythmus Studienjahr / Zielgruppe
Credits 3 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(50%_FachSem./50%_Losen) (?)
Hyperlink   Evaluation Nein
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (Einzelvergabe)    07.09.2021 - 28.10.2021 23:59:59    aktuell
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Mi. 14:00 bis 16:00 wöchentlich Gebäude G (Hauptcampus) - G 307 (Großer Seminarraum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:


Zugeordnete Person
Kontaktperson (durchführend) Zuständigkeit
Müller, Peter, Dr. verantwortlich und durchführend
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
BLGES-VM Vertiefungsmodul
0ERA-3LP Veranstaltungen mit 3 Credits f. ausl. Programmstud. (ERASMUS)
0STUDFUND Studium Fundamentale
LGHR-05b1 Mastermodul, Individueller Profilierungsbereich: Wahlveranstaltung (2 LP)
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Geschichte
Inhalt
Literatur

Heimpel, Hermann, Das deutsche fünfzehnte Jahrhundert in Krise und Beharrung, in: Die Welt zur Zeit des Konstanzer Konzils (Vorträge und Forschungen, Bd. 9), Stuttgart 1965, S. 9-29.
Schilling, Heinz, Reformation – Umbruch oder Gipfelpunkt eines Temps des Réformes, in: Bernd Moeller/Stephen E. Buckwalter (Hrsg.), Die frühe Reformation in Deutschland als Umbruch. Wissenschaftliches Symposion des Vereins für Reformationsgeschichte (Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte 199), Gütersloh 1998, S. 13-34.
Huizinga, Johan, Herbst des Mittelalters, 11. Aufl. 1975

Lerninhalte

Kaum eine Periode des immerhin rund 1000 Jahre währenden Mittelalters ist heute noch so vielfältig präsent wie das 15. Jahrhundert, das vorrangig unsere Vorstellungen von der gesamten Epoche prägt. Zum einen stammt der weitaus größte Teil der mittelalterlichen Überlieferung aus eben jener Zeit, weswegen das 15. Jahrhundert als der am besten dokumentierte Abschnitt des Mittelalters gelten darf; zum andern sind die Zusammenhänge zwischen der Vergangenheit und heutigen Zuständen an Hand des 15. Jahrhunderts vielfach klarer und direkter abzulesen als mit Blick auf frühere Epochen. So geht etwa die bundesstaatliche Gliederung der Bundesrepublik Deutschland letztlich auf Entwicklungen des Spätmittelalters ebenso zurück wie das Nebeneinander verschiedener Konfessionen als Folge der Reformation, für die vor allem im 15. Jahrhundert in rechtlicher wie auch in religiöser Hinsicht die Voraussetzungen geschaffen wurden. Ferner ist das 15. Jahrhundert eine Zeit intensiver Reformbemühungen in verschiedenen Bereichen, die nicht zuletzt als Ausdruck und Höhepunkt teilweise sehr alter Konflikte zu sehen sind bis hin zur später sogenannten Reformation, die ihren Beginn mit Ereignissen des 16. Jahrhunderts fand. Nicht geringen Anteil an mancher dieser Zuspitzungen hatte die rapide zunehmende Laienschriftlichkeit ebenso wie die Entwicklung des Christentums von der Kleriker-Religion hin zur Volksreligion.
Die Lehrveranstaltung bietet einem chronologischen Überblick über die wichtigsten Ereignisse, widmet sich ferner exemplarisch den wesentlichen Entwicklungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Verfassung und Kirche.


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2021/22 gefunden:
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