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Kommunikativ ins Gesicht schlagen. Beiträge zur Performanz von Herrschaftshabitus, sprachlicher Herabsetzung und symbolischer Gewalt von Butler bis Bourdieu - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 1040 Kurztext
Semester SoSe 2024 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 20
Rhythmus i.d.R. jedes Semester Studienjahr / Zielgruppe
Credits Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(Fachsemesterpriorität) (?)
Hyperlink   Evaluation Nein
Sprache deutsch
Anmeldefristen Anmeldung (m. Modulprio.)    05.03.2024 - 04.04.2024 23:59:59   
Abmeldung bis Ende 1. Woche    05.04.2024 16:00:00 - 12.04.2024 23:59:59   
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 14:00 bis 16:00 c.t. wöchentlich Gebäude G (Hauptcampus) - HC.G.2.07 (Großer Seminarraum) Raumplan Herma      
Gruppe 1-Gruppe:
Zur Zeit keine Anmeldung möglich


Zugeordnete Personen
Kontaktpersonen (durchführend) Zuständigkeit
Herma, Holger, apl. Professor Dr. verantwortlich und durchführend
Hilfskraft Herma,  durchführend, nicht verantwortlich
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
KWPK-AM3 BA KuWi AM Kulturwiss./Pop.Kultur, TM 3: Kulturgeschichte / Populäre Kultur / Kulturphilosophie
KUW-Profi3 BA KuWi Profilmodul (3 CP)
FB2-MaKult Materiale Kulturanalysen
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Sozialwiss.
FB 2 - Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation
Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur
Inhalt
Lerninhalte

Können Worte und kann Sprache verletzen, womöglich schlagen? Wenn ja, wie vollziehen sich diese Akte und wer oder was schlägt, wie und wohin? Das Seminar geht diesen Fragen nach, indem der Blickpunkt von vorneherein auf Formen sprachlicher Gewalt gerichtet ist und nicht auf solche der nackten, physischen Gewalt. Aber auch hierbei sollen uns nicht primär die rohe Beleidigung oder die zielgerichtete Attacke im Sinne der direkten verbalen Aggression beschäftigen. Von Interesse ist vorrangig die Macht der Sprache (und der Kommunikation) in ihrem Potential der Setzung von Wirklichkeit und damit der Konstitution sozialer/kultureller Ordnungen.

Eine sensibilisierende Suchspur für unsere Lektüre und Diskussion kann daher lauten: Die Durchsetzung verletzender und ggf. schlagender Kommunikation setzt die Verletzbarkeit symbolischer Ordnungen voraus, die es zu ergründen gilt. Diese Ordnungen sind nicht lediglich institutionell angesiedelt, sondern durchdringen auch das individuelle Subjekt in seinem Selbst- und Weltverhältnis. Sicherlich gelangt lautliche Sprache als physischer Vorgang zunächst ins Ohr, schriftliche ins Auge, symbolisch von dort aus jedoch rasch ins ganze Gesicht. Im negativen Fall kann das Gesicht (als ‚Zentrum der inneren Persönlichkeit‘ – G. Simmel) dann verloren oder verbogen werden, vor anderen, vor sich selbst oder vor der Welt. Ebenso können Worte als Sprechakte bekanntlich in die Magengrube fahren. Tatsächlich tun sie das jedoch, weil dort der Akt (bspw. einer sozialen Platzanweisung, einer Herabsetzung, einer Erniedrigung oder gar der Tilgung aus einem Diskurs) auch affektuell spürbar wird.

Im Seminar wollen wir uns mit einigen Grundzügen dieser kulturellen Dimension sprachlicher Gewalt befassen. Dazu betrachten wir zum einen Beiträge prominenterer Autor:innen zum Thema (Butler, Foucault, Bourdieu), aber auch neuere Arbeiten zu Pejorisierung und zur Invektivität der Sprache.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2024 gefunden:
Kultursoziologie  - - - 2
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