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Projektsemester SoSe 2021: Kulturen der Erwartung, der Erinnerung und der Aufmerksamkeit - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projekt Learnweb   Logo Learnweb
Veranstaltungsnummer 0784 Kurztext
Semester SoSe 2021 SWS 8
Erwartete Teilnehmer/-innen 17 Max. Teilnehmer/-innen 17
Rhythmus i.d.R. jedes 2. Semester Studienjahr / Zielgruppe Ausschließlich Bachelor-Studierende
Credits 18 Anmeldung Anmeldepflicht , Vergabe: Automatisch(Losen) (?)
Hyperlink   Evaluation
Sprache deutsch
Anmeldefrist Sperrfrist - manuell erstellte Teilnehmerlisten    01.01.2021 - 01.01.2021   
Termine Gruppe: 1-Gruppe iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum (mögliche Änderungen beachten!) Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export
Mi. 08:00 bis 20:00 s.t. wöchentlich Gebäude G (Hauptcampus) - G 207 (Großer Seminarraum) Raumplan        
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Do. 08:00 bis 20:00 s.t. wöchentlich Gebäude G (Hauptcampus) - G 207 (Großer Seminarraum) Raumplan        
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Fr. 08:00 bis 20:00 s.t. wöchentlich Gebäude G (Hauptcampus) - G 207 (Großer Seminarraum) Raumplan        
Gruppe 1-Gruppe:
Zur Zeit keine Anmeldung möglich


Zugeordnete Personen
Kontaktpersonen (durchführend) Zuständigkeit
Elberfeld, Rolf, Professor Dr. phil. habil. verantwortlich und durchführend
Maurer, Daniel verantwortlich und durchführend
Weitere Person Zuständigkeit
Learnwebbearbeiterin,  nicht durchführend, nicht verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester ECTS Kontingent
Bachelor B.A. Kreatives Schreiben
Bachelor B.A. Kulturwissensch./äP.
Bachelor B.A. Philosophie-Künste-M
Bachelor B.A. Szenische Künste
LSF - Module
Modulkürzel Modultitel
KUW-PROJ Interdisziplinäres Projektmodul
Zuordnung zu Einrichtungen
Inst. für Philosophie
Inhalt
Lerninhalte

Bei Augustinus sind die grundlegenden Modi der Zeitlichkeit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese drei Zeitmodi erscheinen nach Augustinus in unserem Bewußtsein in Form von Erinnerung, Aufmerksamkeit und Erwartung. In der buddhistischen Zeitphilosophie (Fazang) werden diese Modi erweitert hin zu einem zehnstufigen Modell verschiedener Zeitlichkeiten, in dem beispielsweise auch eine Zukunft der Zukunft oder eine Vergangenheit der Vergangenheit unterschieden wird. Zudem wird in der buddhistischen Zeitphilosophie das Eintauchen in Prozesse als "ereignishaftes Verlaufen" (Dogen) reflektiert, in dem ich mich selbst vergesse.

Die Arbeit im Projekt wird von einer Vorlesung zur Zeitphilosophie begleitet, die obligatorischer Teil des Projektes ist. Ausgangspunkt für das Projekt sind somit zunächst Texte der Zeitphilosophie, um auszuleuchten, was Erwartung, Erinnerung und Aufmerksamkeit ausgehend von verschiedenen Zeitphilosophien bedeuten können. Nach einer anfänglichen Theoriephase sollen dann die Kulturen des Erwartens, des Erinnerns und der Aufmerksamkeit in ihren praktischen Dimensionen zusammengetragen und reflektiert werden. Die theoretischen und praktischen Diskussionen sollen dann in Möglichkeiten "performativer Philosophie" bzw. in anderen performativen Formaten münden.

Das Projekt wird von Rolf Elberfeld und Daniel Maurer durchgeführt. Daniel Maurer hat seine BA-Arbeit in PKM über das Thema "Zufall als ästhetisches Mittel im Theater" geschrieben. Ausgehend von diesem Thema wird er sich wesentlich auch an der Erarbeitung der performativen Formate beteiligen und folgende Fragen stellen: Welche Rolle spielt die Erwartung beim Spiel? Wie beeinflusst sie die Form dessen, was dargestellt wird? Wie können wir uns von ihr loslösen und ganz gegenwärtig spielen? Kann der Formbruch durch Spontaneität dabei helfen, eine neue Form zu finden? Das Spiel als Erfahrung der Gegenwart, sowie der Bruch mit Erwartungen sollen bei der performativen Auseinandersetzung in den Fokus gerückt werden.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2021 gefunden:
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